Geschichte des Vereins


Während des Abzugs der französischen Truppen im Jahre 1992 fing StFw Peter Hahn an, bei diesen Sachen zu sammeln, so konnte u.a. ein Pionierschnellsteg aus dem Jahre 1908 durch eine Kiste Bier vor dem Verbrennen gerettet werden.


Übernahme durch die Bundeswehr

Nach der Übernahme durch die Bundeswehr wurde StFw Hahn das Gebäude BT 40 für die Ausstellung der gesammelten Gegenstände zur Verfügung gestellt.

1995 wurde das 100 jährige Bestehen des TrÜbPl gefeiert und sehr viele Besucher trafen gespannt ein.

Viele dieser Besucher stellten später StFw Hahn weitere Gegenstände als Leihgabe zur Verfügung. Die vorhandenen Räumlichkeiten  wurden bald zu klein.

1996 fing die TrÜbPl-Kommandantur (Kdtr) an, im Erdgeschoß des ehemaligen Postgebäudes ihre Munitionssammlung aufzubauen. Gleichzeitig wurde von interessierten Soldaten und Zivilbediensteten die Traditionsgemeinschaft TrÜbPl Msg e.V. gegründet. StFw Hahn wurde 1. Vorsitzender des Vereins.

Von der TrÜbPl Kdtr wurden dem Verein zwei im Obergeschoß des Gebäudes befindliche Wohnungen zur Verfügung gestellt. Diese wurden von den Mitgliedern in der Freizeit renoviert und das Museum nach „Zeiträumen“ eingerichtet.


Eröffnung des Museums

An Weihnachten 1999 konnten wir zur Eröffnung des Museums einladen, zu unserer Freude erschienen auch drei ehem. französische Kommandanten.

Im Jahre 2000 wurde StFw a.D. Göttel (ehem. S4 der Kdtr) zum 1. Vorsitzenden gewählt. Anschließend wurde im Jahre 2004 OTL a.D. Raatz (ehem. S3 des Verbindungskommandos) der 1. Vorsitzende.

Dem Verein ging es finanziell gut, da die Bundeswehr (Bw) keine Miete oder Nebenkosten für die Räumlichkeiten verlangte.


Übernahme durch die BImA

Die Bw wollte bei der Auflösung des TrÜbPl Msg im Jahre 2005 die Munitionssammlung vernichten. Eines unserer Mitglieder legte daraufhin Beschwerde beim Regierungspräsidium in Tübingen ein. Dieses erließ daraufhin ein Verbringungsverbot und die Sammlung mußte im Gebäude verbleiben. Da die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Abt. Bundsforst die Übernahme der Munitionssammlung verweigerte, übernahm sie dann der Verein.

Heute ist die BImA heilfroh, daß die Sammlung noch vorhanden ist, denn hier können Personen ausgebildet werden, die auf dem ehem.TrÜbPl Msg arbeiten müssen. Nach Aufgabe des TrÜbPl Msg durch die Bw übernahm die BImA das Areal.

Ab sofort hatte der Verein mtl. 750,- € für Miete und Nebenkosten zu zahlen. Auch die Heizung hatte der Verein auf eigene Kosten zu betreiben. Da der Verein über wenig Geld verfügte, wurde mit der BImA vertraglich vereinbart, daß der Verein die Pflege des Alten Lagers gegen Entgelt übernimmt.

OTL a.D. Raatz schied leider Ende 2006 aus dem Verein aus.

Innerhalb der folgenden drei Jahre erweirtschaftete der Verein durch seine ehrenamtlich arbeitenden Vereinsmitglieder 34,000,- €. Davon wurde ein Großteil für Miete und Nebenkosten verbraucht. Die Einnahmen aus den Führungen wurden für den weiteren Ausbau des Museums angelegt.

2008 wurde ROI a.D. Herrmann, ehemaliger Bezirksverwalter des TrÜbPl Msg zum 1. Vorsitzenden gewählt.


BImA löst das Abkommen auf

Nachdem sich 2008 der Reutlinger Bundstagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck sehr stark für uns einsetzte, wurde "Beck sei Dank" die Miete reduziert. Aber gleichzeitig kündigte die BImA den Arbeitsvertrag mit dem Verein.

Seitdem ist der Verein gezwungen, ausschließlich durch Einnahmen aus Führungen und Spenden die zwei von uns genutzten Gebäude zu finanzieren.

Diese sind die bereits vorgestellte ehem. Post und das ehem. Mannschaftsgebäude BT 34 mit Unterkunftsräumen,

in denen original französische Ausstattungen, Bundeswehrmöblierungen und Uniformen ausgestellt und zu besichtigen sind ... ( zurück )